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Chemisches Peeling auf einen Blick
- Was sie behandelt: ungleichmäßiger Hautton, feine Linien, Sonnenflecken und Pigmentierung, flache Aknenarben, vergrößerte Poren und fahle, müde wirkende Haut
- Prinzip: die kontrollierte Anwendung medizinischer Säuren trägt die oberen Hautschichten ab und löst die natürliche Erneuerung der Haut aus
- Behandlungsdauer: etwa 30–45 Minuten, einschließlich der Hautvorbereitung
- Erholung: abhängig von der Peeling-Tiefe – von leichter Rötung nach oberflächlichen Peelings bis zu sichtbarer Schuppung für einige Tage nach mitteltiefen Peelings
- Anzahl der Sitzungen: in der Regel eine Kur aus 3–6 Behandlungen im Abstand von zwei bis vier Wochen
- Preis: abhängig von der Art des Peelings – zur Preisliste
Was ist ein chemisches Peeling und wie wirkt es?
Ein chemisches Peeling ist ein medizinisch-ästhetisches Verfahren, bei dem eine sorgfältig ausgewählte Säurelösung auf die Haut aufgetragen wird und so die oberen Schichten der Epidermis kontrolliert abträgt. Die Haut reagiert auf diese kontrollierte „Verletzung“ mit beschleunigter Erneuerung: Der Zellumsatz der Epidermis steigt, während die Dermis angeregt wird, neues Kollagen und Elastin zu bilden. Das Ergebnis ist Haut mit ebenmäßigerem Ton, glatterer Struktur und gesünderer Ausstrahlung.
Anders als mechanisches Peeling, das nur an der Oberfläche wirkt, wirkt ein chemisches Peeling in der Tiefe – deshalb kann es Beschwerden behandeln, die eine Creme nicht erreicht: Hyperpigmentierung und Sonnenflecken, flache Aknenarben, vergrößerten Poren, feine Linien und fahle, müde Haut.
Peeling-Arten nach Tiefe
Die Wahl der Säure und ihrer Konzentration bestimmt die Wirkungstiefe – und damit die Indikation, die Stärke der Schuppung und die Dauer der Erholung:
- Oberflächliches Peeling – milde Säuren wie Glykol-, Milch- oder Salicylsäure wirken auf die äußerste Schicht der Epidermis. Geeignet zur Auffrischung des Teints, bei kleinen Unebenheiten und als Einstieg in die regelmäßige Pflege; die Erholung ist kurz, mit leichter Rötung, die schnell abklingt.
- Mitteltiefes Peeling – stärkere Protokolle (meist auf Basis von Trichloressigsäure, TCA) erreichen die mittleren Schichten der Epidermis. Eingesetzt bei ausgeprägterer Pigmentierung, feinen Linien und flachen Narben; es folgt eine sichtbare Schuppung für mehrere Tage.
- Tiefes Peeling – vorbehalten für erhebliche Hautschäden und nur bei strenger medizinischer Indikation und unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt.
Die Wahl der richtigen Art und Stärke des Peelings ist entscheidend für Sicherheit und Ergebnis, besonders bei dunkleren Hauttypen – deshalb wird die Behandlung immer nach einer Untersuchung und Beurteilung Ihrer Haut geplant.
Wer kommt infrage, und wann sollte man verschieben?
Ein chemisches Peeling ist eine gute Wahl für alle, die einen ebenmäßigeren Teint, glattere Haut und weniger sichtbare Flecken, feine Linien oder Aknespuren wünschen. Die Behandlung wird verschoben bei aktivem Herpes, offenen Wunden oder entzündeten Läsionen im Gesicht, kürzlicher Sonnen- oder Solariumexposition, Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei einer Isotretinoin-Therapie in den vorausgegangenen Monaten. Herbst und Winter gelten als die am besten geeigneten Jahreszeiten für ein Peeling, vor allem wegen der schwächeren Sonnenstrahlung.
Wie sieht die Behandlung aus?
Die Behandlung beginnt mit einer gründlichen Reinigung und Entfettung der Haut, danach wird die Säurelösung in einer oder mehreren Schichten aufgetragen, während die Reaktion der Haut ständig überwacht wird. Beim Auftragen spürt man ein leichtes Kribbeln oder Wärme, das schnell vergeht. Je nach Protokoll wird die Säure nach einer festgelegten Zeit neutralisiert oder abgespült, anschließend folgen beruhigende und schützende Produkte. Die gesamte Behandlung dauert etwa 30–45 Minuten, und bei oberflächlichen Protokollen ist keine Betäubung nötig.
Erholung und Nachsorge
Nach einem oberflächlichen Peeling ist die Haut meist ein bis zwei Tage leicht gerötet, während mitteltiefe Protokolle eine sichtbare Schuppung für mehrere Tage mit sich bringen. In dieser Zeit ist es wichtig:
- niemals an den Schüppchen zu zupfen – die Haut schuppt von selbst ab;
- regelmäßig die empfohlenen beruhigenden und regenerierenden Cremes aufzutragen;
- unbedingt einen Sonnenschutz mit hohem Schutzfaktor (LSF 50) zu verwenden und mehrere Wochen direkte Sonne zu meiden, denn die erneuerte Haut ist UV-empfindlicher und das Risiko neuer Pigmentierung ist höher.
Wie viele Sitzungen sind nötig?
Die Haut wirkt schon nach einer einzelnen Behandlung frischer und ebenmäßiger. Für ein stärkeres und länger anhaltendes Ergebnis – bei Flecken, Narben oder feinen Linien – wird in der Regel eine Kur aus 3–6 Sitzungen im Abstand von zwei bis vier Wochen empfohlen, mit einem Plan, der an die Reaktion Ihrer Haut angepasst wird.
Was kostet ein chemisches Peeling?
Der Preis hängt von der Art und Tiefe des nach der Untersuchung gewählten Peelings ab. Die aktuellen Preise finden Sie in der Preisliste und vereinbaren Sie eine Beratung für eine auf Ihre Haut abgestimmte Protokollempfehlung.
Erfahrungsbericht einer Patientin

„Mich haben schon immer die Flecken und Spuren gestört, die ich von der Sonne bekommen hatte, und ich habe sie erfolgreich mit hochwertiger Kosmetik überdeckt. Doch Sie alle kennen dieses Gefühl, wenn man sich das Gesicht wäscht, in den Spiegel schaut und mit seinen Unvollkommenheiten allein bleibt. Bei ESTERA habe ich mich ausführlich über die Vorteile eines chemischen Peelings informiert, und nach umfassender Aufklärung durch die Spezialisten habe ich mich für diese Behandlung entschieden. Während der Peeling-Phase habe ich die Hinweise zum Sonnenschutz befolgt und die empfohlenen Cremes aufgetragen, um noch bessere Effekte zu erzielen. Ich habe die Feiertage nach Neujahr genutzt und anschließend mein neues Gesicht stolz gezeigt. Der Spiegel und ich haben Frieden geschlossen. Wir sind jetzt beste Freunde.“
– die Erfahrung von Ivana Gavrilović Stanković, Diplom-Philologin
Häufig gestellte Fragen zu chemischen Peelings
Tut ein chemisches Peeling weh?
Beim Auftragen der Säure spürt man ein leichtes Kribbeln oder Wärme, das schnell vergeht. Oberflächliche Peelings erfordern keine Betäubung und werden gut vertragen.
Wann sehe ich das Ergebnis eines chemischen Peelings?
Die Haut wirkt nach der ersten Behandlung frischer und ebenmäßiger, und das volle Ergebnis zeigt sich, sobald Schuppung und Erneuerung abgeschlossen sind – in der Regel innerhalb von ein bis zwei Wochen. Mit einer Behandlungskur vertieft sich das Ergebnis von Sitzung zu Sitzung.
Wie lange dauert die Schuppung?
Bei oberflächlichen Peelings ist die Schuppung leicht und kurz; bei mitteltiefen Peelings dauert sie mehrere Tage. Die Schüppchen dürfen niemals abgezupft werden – stattdessen wird die Haut mit den empfohlenen Cremes gepflegt.
Kann man ein chemisches Peeling im Sommer machen?
Empfohlen werden Herbst und Winter, wenn die Sonnenstrahlung schwächer ist. Wird ein Peeling bei stärkerer Sonne durchgeführt, sind strenger Lichtschutz (LSF 50) und das Meiden direkter Sonne zwingend.
Ist ein chemisches Peeling für empfindliche Haut sicher?
Ja, sofern Säure und Konzentration richtig gewählt werden. Deshalb geht der Behandlung immer eine Untersuchung voraus – das Protokoll wird nach Hauttyp und Zustand Ihrer Haut gewählt, und sehr empfindliche Haut beginnt mit den mildesten Protokollen.
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