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PRF-Behandlung auf einen Blick
- Was es ist: PRF (plättchenreiches Fibrin) – ein Präparat aus dem eigenen Blut der Patientin bzw. des Patienten, die neueste Generation von Behandlungen mit Blutderivaten, ohne Zusatzstoffe und Antikoagulanzien
- Was es behandelt: Haut – Tiefenpflege und Hydratation, Erneuerung nach Sonneneinstrahlung und chemischen Peelings, Aknenarben, frühe (rosafarbene) Dehnungsstreifen, dunkle Augenringe, Hyperpigmentierung; Haar – geschädigte Haarfollikel und nachlassende Haardichte
- Wie es durchgeführt wird: Mesotherapie-Technik – Mikroinjektionen in die tiefe Hautschicht (Dermis)
- Erholung: kurz; vorübergehende leichte Rötung, danach kehren Patientinnen und Patienten zu ihren gewohnten Aktivitäten zurück
- Anzahl der Behandlungen: 2-6 Behandlungen im Abstand von 4 Wochen, individuell je nach Zustand von Haut oder Haar
- Preis: siehe Preisliste
Was ist PRF?
PRF (plättchenreiches Fibrin) ist ein Präparat, das aus dem eigenen Blut der Patientin bzw. des Patienten gewonnen wird, und stellt eine neuere, verbesserte Generation ästhetischer Behandlungen mit Blutderivaten dar. Die Verbesserung liegt in einem anderen Zentrifugationsprotokoll, das die Konzentration der Wirkstoffe erhöht, sowie im vollständigen Verzicht auf Zusatzstoffe und Antikoagulanzien, die in früheren Versionen dieser Methode enthalten waren.
Dadurch ist PRF ein völlig natürliches (autologes) Präparat – frei von Gerinnungsmitteln und Zusatzstoffen -, sodass allergische Reaktionen praktisch ausgeschlossen sind. Es gilt als die natürlichste Methode, die Haut von außen und von innen zu erneuern, und als organische Alternative zu anderen Verjüngungsmethoden.
Wie wirkt PRF?
Hohe Konzentrationen natürlicher Wirkstoffe aus dem eigenen Blut der Patientin bzw. des Patienten werden zusammen mit der autologen Fibrinmatrix in Mesotherapie-Technik – mit feinen Nadeln in die tiefe Hautschicht (Dermis) – eingebracht. Dadurch werden die Stützstrukturen der Haut gestärkt und die Bildung von Kollagen Typ I und III angeregt, während die aktivierten Zytokine und weiteren Faktoren des gewonnenen Blutderivats Schäden reparieren und die Regeneration der Haut auslösen.
Wegen seiner starken regenerativen Wirkung wurde die PRF-Methode zuerst in der Chirurgie eingesetzt – zur Wundheilung und zur Rekonstruktion von Gewebedefekten, in der Mundchirurgie nach Operationen und zur Vorbereitung einer Implantatsetzung, in der Orthopädie zur Regeneration von Gelenkknorpel sowie in der Sport- und Physikalischen Medizin zur Behandlung von Muskel- und Bänderverletzungen.
Indikationen: Haut und Haar
Haut:
- intensive Tiefenpflege und Stimulation der tiefen Hautschichten – Hydratation, Festigkeit und Ausstrahlung,
- Hauterneuerung nach Sonneneinstrahlung und chemischen Peelings,
- Aknenarben,
- frühe (rosafarbene) Dehnungsstreifen,
- dunkle Augenringe und sonnenbedingte Hyperpigmentierung.
Haar:
- Erneuerung geschädigter Haarfollikel,
- verbesserte Dichte und angeregtes Wachstum geschädigten Haares,
- Haare, die von den Wechseljahren oder Autoimmunerkrankungen betroffen sind – als Teil eines Protokolls, neben einer von einer Dermatologin bzw. einem Dermatologen verordneten Therapie.
PRF oder PRP – was ist der Unterschied?
Beide Methoden verwenden das eigene Blut der Patientin bzw. des Patienten, unterscheiden sich aber in der Aufbereitung. PRP (plättchenreiches Plasma) ist mit Blutplättchen angereichertes Blutplasma, bei dessen Aufbereitung Antikoagulanzien zum Einsatz kommen. PRF ist die neuere Generation: Ein anderes Zentrifugationsprotokoll liefert eine höhere Konzentration an Wirkstoffen, ohne Zusatzstoffe und Antikoagulanzien, und die entstehende Fibrinmatrix gibt Wachstumsfaktoren allmählich frei. Welcher Ansatz zu einem bestimmten Haut- oder Haarzustand passt, beurteilt die Ärztin bzw. der Arzt beim Beratungsgespräch.
Wie läuft die Behandlung ab?
Die Behandlung beginnt mit der Entnahme einer kleinen Menge Blut, die anschließend nach einem speziellen Protokoll zentrifugiert wird. Das gewonnene Präparat wird mit feinen Nadeln in Mesotherapie-Technik in die Dermis des behandelten Bereichs eingebracht. Die Behandlung ist nahezu schmerzfrei und angenehm; danach kann es nur kurz zu einer leichten Rötung kommen, anschließend kehrt die Patientin bzw. der Patient zu den gewohnten Aktivitäten zurück.
PRF-Behandlungen nach speziellen Protokollen für verschiedene Haut- und Haarzustände werden ausschließlich von Ärztinnen und Ärzten durchgeführt.
Für wen ist die Behandlung geeignet, und wann wird sie verschoben?
PRF kann unabhängig von Alter und Geschlecht und in jeder Jahreszeit angewendet werden. Es kann allein oder in Kombination mit anderen ästhetischen Verfahren und Eingriffen durchgeführt werden. Da es keine Zusatzstoffe und Antikoagulanzien enthält, ist es für zu Allergien neigende Personen sicher. Wird diese Behandlung bei den ersten Anzeichen der Hautalterung begonnen, kann sie die Notwendigkeit anderer ästhetischer Verfahren lange hinauszögern.
Bei der Behandlung von Alopezie wird PRF neben einer anderen, von einer Dermatologin bzw. einem Dermatologen verordneten Therapie eingesetzt. Die endgültige Beurteilung der Eignung erfolgt beim Beratungsgespräch durch die Ärztin bzw. den Arzt.
Was kostet die PRF-Behandlung?
Der Preis hängt vom behandelten Bereich und vom Behandlungsplan ab – siehe die Preisliste; die genaue Anzahl und der Zeitplan der Behandlungen werden beim Beratungsgespräch festgelegt.
Häufig gestellte Fragen zur PRF-Behandlung
Ist die PRF-Behandlung schmerzhaft?
Die Behandlung ist nahezu schmerzfrei und angenehm. Das Präparat wird mit feinen Nadeln in Mesotherapie-Technik eingebracht, und es kann nur kurz zu einer leichten Rötung kommen.
Wie viele Behandlungen sind nötig?
Je nach Zustand von Haut oder Haar werden in der Regel 2-6 Behandlungen im Abstand von 4 Wochen empfohlen. Die Dosierung ist individuell und wird von der Ärztin bzw. vom Arzt festgelegt.
Was ist der Unterschied zwischen PRF und PRP?
PRP ist plättchenreiches Plasma, bei dessen Aufbereitung Antikoagulanzien zum Einsatz kommen. PRF ist die neuere Generation des Blutderivat-Präparats: Ein anderes Zentrifugationsprotokoll liefert eine höhere Konzentration an Wirkstoffen, ohne Zusatzstoffe und Antikoagulanzien, sowie eine Fibrinmatrix, die Wachstumsfaktoren allmählich freigibt.
Ist PRF für zu Allergien neigende Personen sicher?
Ja. Das Präparat ist vollständig autolog – aus dem eigenen Blut der Patientin bzw. des Patienten gewonnen, ohne Zusatzstoffe und Antikoagulanzien -, sodass allergische Reaktionen praktisch ausgeschlossen sind.
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Siehe auch: PRF vs. PRP: Was ist der Unterschied und was ist besser für Ihre Haut?
